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Haarausfall – So kannst Du ihm entgegenwirken

Haare sind bekanntlich mehr als nur abgestorbenes Zellmaterial: Sie können sowohl Modeerscheinung und Persönlichkeitsmerkmal, als auch Zeichen für religiöse Überzeugung oder Sprachrohr für politische Ansichten sein. Kein Wunder also, dass viele Betroffene stark unter dem Verlust ihrer Haare leiden.

Doch es muss unterschieden werden: Dass wir jeden Tag Haare verlieren, ist ganz normal. Auf dem Kopfkissen, beim Duschen, in der Haarbürste oder einfach im Wohnzimmer – täglich fallen uns Haare aus und neue Haare wachsen nach. So weit, so gut. Doch Haarausfall kann auch zu einem sehr unangenehmen Problem werden, das Betroffene nicht selten auch psychisch belastet. Bei Kindern spricht man bei etwa 50 Haaren pro Tag von krankhaftem Haarausfall, bei Erwachsenen liegt diese Grenze bei ungefähr 100 Haaren. Fest steht außerdem: Das Alter spielt häufig eine wesentliche Rolle. Und auch zwischen Frau und Mann gibt es Unterschiede. Welche Formen von Haarausfall allgemein unterschieden werden, welche Ursachen Haarausfall haben kann und wie Du ihm effektiv entgegenwirken kannst, liest Du in diesem Artikel.

Die verschiedenen Formen und Ursachen von Haarausfall

Beobachtet man die Haare von Frauen und Männern, fällt selbst dem Laien häufig etwas auf: Viele Männer haben die typischen Geheimratsecken, die nicht selten schon in der Jugend beginnen sich auszuweiten. Einige junge Männer haben im Extremfall zudem bereits mit den Anfängen einer sich bildenden Glatze zu kämpfen. Bei Männern im fortgeschrittenen Alter gehört der Haarausfall ohnehin zu den normalsten Dingen der Welt. Bei Frauen sieht das etwas anders aus: Hier ist meist keine große Veränderung zu bemerken. Wenn, dann fällt vielleicht die Verdünnung des Haars im Scheitelbereich auf. Für all diese Veränderungen gibt es einfache Erklärungen. Welche Formen des Haarausfalls existieren und wovon besonders Kinder, Frauen oder Männer betroffen sind, erfährst Du in der folgenden Übersicht.

Anlagebedingter Haarausfall

(Androgenetische Alopezie): Die wohl mit Abstand bekannteste Form von Haarausfall ist der erblich bedingte Haarausfall. Und das hat einen guten Grund: 80 % aller Männer und knapp 50 % aller Frauen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Dies zeigt sich bei Männern vor allem in den bekannten Geheimratsecken und dem sich ausdünnenden Bereich des hinteren Oberkopfes. Dieses Haarausfallmuster führt bei Männern häufig dazu, dass im Alter lediglich ein sogenannter Haarkranz übrig bleibt. Bei Frauen zeigt sich der anlagebedingte Haarausfall meist darin, dass sich die Haare im Bereich des Scheitels langsam lichten und die Haare am Oberkopf allgemein feiner werden. Diese Veränderung tritt bei Frauen jedoch in der Regel erst nach den Wechseljahren verstärkt auf, wenn die Östrogenproduktion abnimmt.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata): Bei dieser Form des Haarausfalls handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Dabei entwickeln sich in kurzer Zeit kahle Stellen im Haar – am Kopf, aber auch im Bart, den Wimpern oder Augenbrauen. Wichtig zu beachten ist hier, dass der kreisrunde Haarausfall vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betrifft. Im Vergleich zwischen Mann und Frau ist hier zudem die Frau häufiger betroffen. Bei etwa 80 % schließen sich die kahlen Stellen wieder, vereinzelt kommt es jedoch auch zu länger anhaltendem oder völligem Haarverlust.

Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa): Die Ursachen für den diffusen Haarausfall sind vergleichsweise vielseitig. Häufig führen Infektionen und Krankheiten, hormonelle Veränderungen, Mangelerscheinungen oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten dazu, dass die Haare über den gesamten Kopf verteilt insgesamt dünner werden und ausfallen. Diffuser Haarausfall tritt bei Frauen oft hormonell bedingt, z.B. bei der Einnahme der Verhütungspille, in den Wechseljahren oder nach einer Schwangerschaft auf.

Weitere Ursachen von Haarausfall

Neben den Hauptformen von Haarausfall kann sich vor allem auch eine ungesunde Lebensweise negativ auf die Haarstruktur auswirken: Stress, wenig Schlaf und eine ungesunde Ernährungsweise können Haarausfall begünstigen. Auch die Verwendung von Chemikalien, z.B. beim jahrelangen Färben der Haare, können sich negativ auswirken. Zuletzt kann auch ein ständiger Druck auf die Kopfhaut, z.B. beim täglichen Tragen von Kopfbedeckungen oder Flechtfrisuren dazu führen, dass die Haarfollikel der Kopfhaut stark belastet werden und dadurch Haarausfall wahrscheinlicher wird.

Was tun bei Haarausfall? – Identifizieren der Ursache und richtige Behandlung

Bei Betroffenen von Haarausfall, die den Haarverlust als belastend oder ungewöhnlich empfinden, kann der Gang zum Hautarzt (Dermatologen) für Aufklärung sorgen. Grundsätzlich gilt: Hormonell oder durch Mangelerscheinungen bedingter Haarausfall sollte abgeklärt werden und bietet individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Kreisrunder Haarausfall sollte ohnehin ärztlich abgeklärt werden, um mögliche Erkrankungen identifizieren zu können. Bei anlagebedingtem Haarausfall richtet sich der Behandlungsbedarf ganz nach dem Empfinden der betroffenen Person. Wichtig ist, dass jede Form von Haarausfall individuell abgeklärt und anschließend bei Bedarf richtig behandelt wird. Je früher dem Haarausfall entgegengewirkt wird, desto größer sind die Chancen, diesen zu verlangsamen. Die bekanntesten Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall werden im Folgenden dargestellt.

Diverse Behandlungsmöglichkeiten bei diffusem Haarausfall

Da die Ursachen und Auslöser für diffusen Haarausfall vielseitig sind, ist es hier umso wichtiger, sich ärztlichen Rat einzuholen. Wurde eine mögliche Ursache identifiziert, kann z.B. bei hormonellen Störungen oder Mangelerscheinungen eine individuelle Behandlung beginnen.

Haarmineralanalyse: Anders als bei einer Blutanalyse kann die Haarmineralanalyse den Zustand deiner Haar über einen längeren Zeitraum dokumentieren. Dafür sendet dein Apotheker, ein Heilpraktier oder dein Naturfriseur ein paar Haare (am besten unbehandelte Haare) in ein Labor. Diese Haare werden dann auf Schwermetalle, Umweltbelastungen sowie Mineralien und Vitamine untersucht. Werden Mangelerscheinungen oder Umweltbelastungen erkannt, kannst du gezielt etwas dagegen machen und dein Haarausfall wird sich in den meisten Fällen deutlich verbessern.

Blutanalyse: Auch hilfreich kann eine Blutanalyse sein um Mangelerscheinungen aufzudecken. Hier empfehlen wir dir einen Allgmeinmediziner aufzusuchen, der auch eine natruheilundliche Ausbildung hat.

Ernährungsberatung: Vor allem wenn du nicht nur unter Haarausfall sondern auch fahler oder sehr fettiger Haut, Gewichtszunahme oder -verlust hast, kann der Gang zu einer Ernährungsberatung Wirkung zeigen. Sollte bei dir bei einer Blutanalyse oder Haarmineralanalyse eine Mangelerscheinung festgestellt worden sein, hilft dir der Ernährungsberater bzw. die Ernährungsberaterin dabei deinen Ernährungsplan so einzustellen, dass dein Defizit ganz natürlich ausgeglichen wird.

Perücke: Für Betroffene, die sich vor dem Tragen einer professionellen Perücke nicht scheuen, kann auch dies eine Möglichkeit sein, Haarausfall zu kompensieren.

Psychotherapie: Das Thema Haarausfall ist allgemein emotional besetzt und Betroffene leiden mitunter stark unter den psychischen Folgen. Je nach Ausprägung des individuellen Leidensdrucks ist eine Psychotherapie eine nicht ungewöhnliche Behandlungsmöglichkeit.

Haarausfall reduzieren – Tipps für die natürliche Pflege des Haars und der Kopfhaut

Wie Du bereits erfahren hast, sollte Haarausfall individuell abgeklärt und behandelt werden. Allerdings gibt es auch einige Tipps, wie Betroffene Haarausfall natürlich reduzieren und auch Nicht-Betroffene Haarausfall vorbeugen können:

Tipp 1: Wähle die richtige Haarpflege für jeden Tag und achte darauf, dass die Pflegeprodukte auf Deine Kopfhaut und Dein Haar abgestimmt sind. Milde Shampoos in der richtigen Dosierung sind die richtige Wahl. Produkte aus der Naturkosmetik, wie z.B. die Bio Shampoos von Marias Naturkosmetik, sind besonders mild und beanspruchen Dein Haar nicht noch zusätzlich.

Tipp 2: Verzichte unbedingt auf zu heißes und nahes Föhnen. Dies schadet dem Haar in vielerlei Hinsicht und kann auch Haarausfall begünstigen. Lasse Dein Haar gelegentlich auch einfach an der Luft trocknen. Schütze Dein Haar außerdem vor starker Sonneneinstrahlung.

Tipp 3: Beim Bürsten der Haare solltest Du in jedem Fall vorsichtig sein. Je stärker Du dabei an Deinen Haaren ziehst, desto mehr Haare reißen logischerweise ab. Verwende zum Kämmen eine Bürste mit Naturborsten. Empfehlenswert sind z.B. die hochwertigen Bürsten des Familienunternehmens Kost Kamm (gibs hier in unseren Shop). Übrigens, das Bürsten selbst sorgt nicht für mehr Haarausfall. Ganz im Gegenteil. Regelmäßiges bürsten deiner Haare sorgt für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut und damit langfristig für stärkere Haarwurzeln.

Tipp 4: Eine ausgewogene Ernährung ist Grundvoraussetzung für ein gesundes Haarwachstum. Achte auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.

Tipp 5: Ein intakter Hormonhaushalt steht in engem Zusammenhang mit gesundem Haar. Achte daher auf einen gesunden Lebensstil und genug Schlaf.

Tipp 6: Auch beim täglichen Styling gilt es, bewusst vorzugehen. Bei ohnehin schon empfindlichem Haar sollten auf Frisuren wie Flechtfrisuren möglichst verzichtet werden, da diese einen starken Druck auf die Kopfhaut ausüben. Verzichte auf viel Chemie beim Haarstyling und wenn möglich auf ständiges Färben, vor allem mit herkömmlichen Farben. Naturhaarfarben hingegen sind meist auch bei Haarausfall unbedenklich.

Tipp 7: Gönne Dir und Deinem Haar ab und zu eine natürliche Haarkur oder Spülung.

Produktempfehlungen bei Haarsausfall

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