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Fettige Haut und Pickel – wie entsteht sie und was kannst du dagegen tun?

Probleme mit pickeliger Haut haben vor allem Teenager. Auslöser dafür sind in der Jugend hauptsächlich die Hormone. Später können Frauen, die die Pille absetzen oder in die Wechseljahre geraten, plötzlich ebenfalls wieder davon betroffen sein, wenn der Hormonspiegel sinkt.

Daneben sind auch weitere Faktoren wie Krankheiten, Medikamente oder ungesunde Ernährung mögliche Auslöser. Im Übrigen sind nicht nur Frauen von Problemen mit fettiger Haut betroffen, sondern auch Männer. Sie haben eine dickere Haut mit größeren Poren und stärkerer Talgproduktion. Auch eine genetische Veranlagung kann dafür sorgen, dass du nicht nur in der Jugend, sondern dein Leben lang mit fettiger Haut oder Pickeln zu kämpfen hast.

Doch keine Angst: Du bist “deiner Haut” nicht einfach so ausgeliefert. Mit der richtigen Pflege, kannst du dafür sorgen, dass deine Haut weniger Talg produziert und somit nicht mehr so schnell nachfettet.

Was sind die Ursachen für eine fettige Haut?

Die fettige Haut ist besonders störend im Gesicht. Aber grundsätzlich kann sich die fettige Haut – und damit auch hässliche Pickel – nicht nur in der T-Zone (Nase, Kinn, Stirn), sondern auch auf den Schultern und dem Rücken bemerkbar machen.

Erkennungsmerkmale der fettigen Haut sind beispielsweise:

  • Ein glänzendes Gesicht, sogar bis hin zum stark öligen Glanz
  • Manchmal wirkt die Haut fahl und blass. Dann wird sie häufig schlechter durchblutet. 
  • Make-up hält nicht, sondern schmiert oder verläuft
  • Sichtbare Pickel und Unreinheiten
  • Schnelles Nachfetten kurze Zeit nach der Gesichtsreinigung
  • Vergrößerte Poren

Die möglichen Ursachen für eine fettige Haut sind:

  • Alkoholkonsum
  • Das falsche Make-up, sprich: ungeeignete Produkte
  • Falsche Pflege
  • Genetische Ursachen
  • Hitze
  • Krankheiten
  • Medikamente
  • Rauchen
  • Schlechte Ernährung (fettig, süß)
  • Stress
  • Umwelteinflüsse, auch am Arbeitsplatz
  • Ungleichgewicht im Hormonhaushalt (bei Mann und Frau)

Übeltäter Talgdrüse – was hat sie mit der fettigen Haut zu tun?

Unsere Haut benötigt 1-2 g Talg pro Tag, um sich vor der Austrocknung zu schützen. Daher muss sie gezwungenermaßen ausreichend Talg produzieren. Erst, wenn sie zu viel produziert, wird unser Hautbild schlecht und unsere Haut fettig und pickelig. Wenn wir älter werden, wird weniger Talg produziert, daher wird die Haut mit zunehmendem Alter im Regelfall auch trockener und damit faltiger.

Der Talg wird in den Talgzellen gebildet und enthält auch Fettsäuren und Triglyceride. Sobald die Zelle platzt, wird der Talg an die Hautoberfläche abgegeben. Trägst du nun zu viel Make-up auf und/ oder nimmst es beispielsweise vor dem Schlafengehen nicht sorgfältig ab, bietest du einen optimalen Nährboden für Pickel.

Diese äußeren Einflüsse können für die fettige Haut verantwortlich sein

Sehr fettige Haut braucht vor allem eine gründliche Reinigung und eine ihr angepasste Pflege. Falsche Reinigungsprodukte, Make-up, das die Poren zusätzlich verstopft, aggressive Peelings, die ein schnelleres Nachfetten begünstigen, oder eine ungesunde Umgebung können das Problem daher verstärken.

Die Haut muss atmen können. Kann sie das nicht, weil du dich viel in schlecht belüffteten Räumen aufhälst etwa, wirkt deine Haut schnell unrein und pickelig.

Auch häufiges ins Gesicht fassen, sorgt für unreine Haut. Schmutz und Bakterien, die sich auf deinen Händen befinden, gelangen ins Gesicht und führen dort zu verstopften Poren.

Eine weitere Ursache für schnell nachfettende Haut wird der Ernährung zugesprochen. Je fettiger und süßer du isst, je fettiger werden häufig Haut (und Haare).

Auch bestimmte Medikamente können ein unreines Hautbild verursachen. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Wenn du fettende Haut als Nebenwirkung feststellst, sprich am besten mit deinem Arzt darüber. Nur er sollte entscheiden, ob es ggf. eine Alternative gibt.

Hausmittel bei schnell fettender Haut

 

Neben der richtigen Ernährung und mehr Enspannung im Alltag helfen auch ein paar Hausmittel um den öligen Glanz von der Haut zu bekommen.

Tipp 1: Apfelessig

Apfelessig ist ein wahrer Alleskönner. Er hilft sowohl deinem Haar als auch deinem Körper. Es spendet Feuchtigkeit und wirkt antibakterliel. Du kannst es als Gesichtswasser verwenden. Dafür musst du es in einem Verhältnis von 1:3 mit Wasser mischen. Kurz einwirken lassen und dann mit lauwarmen Wasser abspülen. 

Tipp 2: Zitronenwasser

Ähnlich in der Anwendung und ebenfalls antiseptisch ist Zitronensaft. Dafür den Saft einer Zitrone in einem 1:2 Verhältnis mit Wasser mischen und ebenfalls mit einem Wattepad auf deine Gesichtshaut aufftragen. Grundsätzlich kannst du das Zitronenwasser in deine tägliche Morgenroutine aufnehmen, achte aber darauf, dass deine Haut nicht zu trocken wird und anfängt zu spannen. In diesem Fall solltest du auf ein anderes Hausmittel zurückgreifen.

Tipp 3: Grukenscheiben als Pflegemaske über Nacht

Für deine Abendroutine eignen sich Gurken ganz hervorragend. Gurke ist nicht nur reich an Magnesium, Kalium und Vitamin A. Sie wirt antioxidativ und verkleinert deine Poren. So kann weniger Talg austreten und deine Haut fettet weniger. Achte aber bitte auch hier darauf, auf ein Bio Produkt zurückzugreifen. 

Die Anwendung ist ganz einfach. Schneide dir zwei Scheiben ab, verreibe sie nach der Gesichtsreinigung auf deiner Haut und lasse es über Nacht einwirken.

Unsere Tipps für die richtige Pflege bei fettiger Haut

  • Keine nachfettenden Produkte verwenden
  • Lotionen und Cremes können deine Poren zusätzlich verstopfen. Greife stattdessen zu leichten Gels oder Seren und zu speziell auf fettige Haut abgestimmte Kosmetikprodukte zurück.
  • Zur Gesichtsreinigung nur milde Gesichtsreiniger verwenden
  • Verwende nur milde, wasserlösliche Gesichtsreiniger ohne Duftstoffe oder andere hautreizenden Inhaltsstoffe. Sie verursachen nämlich Hautirritationen. Bitte den Gesichtsreiniger anschließend gut abwaschen. Nie zu aggressiv reinigen und rubbeln und die Haut nach dem Waschen sanft abtupfen!
  • Immer nur alkoholfreie Gesichtswasser zur Make-up-Entfernung benutzen
  • Ganz wichtig ist es, dass du abends dein Make-up gründlich entfernst, damit die Haut nicht verstopft. Dazu solltest du zu einem alkoholfreien Gesichtswasser greifen, das die Haut gut reinigt und nicht reizt. Ideal sind Produkte, die zusätzlich noch Antioxidantien oder pflegende Inhaltsstoffe enthalten.
  • Ein gutes Peeling kann der Verstopfung der Poren entgegenwirken
  • Gegen die übermäßige Talgproduktion und Porenverstopfung ist neben der regelmäßigen Hautreinigung auch ein Peeling hilfreich. Denn damit kannst du ganz leicht abgestorbene Hautzellen entfernen und somit die Poren frei halten. 
  • Bei fettiger Haut im Sommer nur einen leichten Sonnenschutz verwenden
  • Sonnenschutz ist wichtig, doch wenn du zu fettiger Haut neigst, sind schwere Cremes ein No-Go, denn das macht deine Haut  – besonders in der Hitze – noch fettiger und verstopft die Poren zusätzlich. Ein leichter Schutz oder eine flüssige Foundation mit einem mattierenden Puder zum Abschluss sind die ideale Lösung.
  • Nachts kann sich die Haut gut regenerieren – aber nur, wenn sie frei von schweren Cremes bleibt. Anstelle einer Nachtcreme verwendest du am besten ein leichtes Feuchtigkeitsgel mit Antioxidantien.
  • Drücke nie an Pickeln herum, denn das provoziert Entzündungen und im schlimmsten Fall sogar Narben. Stattdessen kannst du als Ergänzung zu den anderen Pflegetipps talgabsorbierende Produkte (beispielsweise Gesichtsmasken) ausprobieren.

Produktempfehlungen bei schnell nachfettender Haut

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